Drei Vorträge innerhalb einer Woche

In gleich drei Vorträgen innerhalb einer Woche berichtete Andreas Buchenscheit, Geschäftsführer der CORTEX media GmbH, über aktuelle Themen der Informatik.

Als Keynote-Sprecher beim Tag der Digitalisierung der Sparkasse klärte Buchenscheit die knapp 1.000 Zuhörer über den Begriff Künstliche Intelligenz (KI) auf und brachte praktische Beispiele, wie weit die Informatik in diesem Bereich bereits ist. Er wies darauf hin, dass Intelligenz ein großes Wort sei und man es deshalb nicht fahrlässig verwenden sollte. „Auch wenn die Systeme nun lernen und Entscheidungen nicht mehr rein basierend auf simplen terminierenden Algorithmen treffen, hat das nichts mit der Intelligenz des Menschen zu tun, welche Empathie, Gefühle, komplexes Denken und Emotionen voraussetzt.“ Er zeigte z.B. einen Roboter, der versucht eine Tür zu öffnen und dabei gestört wird. „Dieser Roboter wird deshalb nicht sauer und geht dem Störenfried auch nicht an den Kragen, um sein Ziel zu erreichen.“ Die KI wird, so ist sich Buchenscheit sicher, sämtliche Bereiche völlig umkrempeln. Die CORTEX media benutzt bereits jetzt KI-Techniken im Bereich der automatisierten Übersetzung, Text- und Schrifterkennung und auch bei der Überwachung ihrer kompletten Serverinfrastruktur mit den dazugehörigen Diensten. Viele weitere Beispiele, vor allem aus dem Bereich der Medizin und des autonomen Fliegens, brachten die Zuhörer zum Staunen. Man darf also gespannt sein, was noch folgen wird.

Ebenso interessierte Gesichter waren bei den rund 300 Schülerinnen und Schülern Ulmer Gymnasien, welche an der Universität Ulm bei der Veranstaltung „Meet IT“ zu Gast waren, zu sehen. Hier war Buchenscheit geladen, um Einblicke in die Informatik zu geben und diese auch für Mädchen schmackhaft zu machen. Zunächst nahm er den jungen Besuchern jedoch die Angst vor der Digitalisierung. Wie bereits bekannt, müssen wir sensibel mit unseren Daten umgehen, doch gleichzeitig vervielfachen sich die Möglichkeiten durch IT, wie beispielsweise beim kontaktlosen Bezahlen. „Man agiert einfach viel freier“, so Buchenscheit. Der Traumjob SupermarktkassiererIn falle hierdurch zwar weg, der Bedarf an Entwicklern nehme jedoch zu. Der Satz ‚Nichts ist unmöglich‘ bekommt durch Informatik eine ganz neue Bedeutung.

Bei einem weiteren Vortrag zum Thema IT-Sicherheit stellte Buchenscheit an der Hochschule Ulm aktuelle Herausforderungen im Bereich IT-Security vor und sensibilisierte seine Zuschauer mit Live-Hacks für das Thema. Einige mussten bei den Demonstrationen schmunzeln, da Ihnen aus der Presse bekannt war, dass Buchenscheit Ende 2017 Oberbürgermeister Gunter Czisch anrief – allerdings vom Handy des damaligen Sparkassenchefs Manfred Oster. Diese und ähnliche Sicherheitslücken demonstrieren, wie verheerend die Auswirkungen gerade bei Unternehmen sein könnten und regen zum Nachdenken an.

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Als Werkstudentin in Lissabon

Hallo zusammen! Normalerweise berichte ich hier über die aktuellen Projekte und Ereignisse der CORTEX media. Heute habe ich jedoch das Vergnügen, euch mit in meine CORTEX Welt zu nehmen und ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen.

Angefangen hat meine Laufbahn hier vor über zwei Jahren. Derzeit befand ich mich im dritten Semester des Bachelor-Studiengangs Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation an der Hochschule Neu-Ulm. Als Studentin war klar, ich brauche einen Job mit flexiblen Arbeitszeiten, der mich voranbringt und im besten Fall auch noch Spaß macht. Heute kann ich sagen, den habe ich bei der CORTEX media definitiv gefunden.

Alle meine Kollegen arbeiten in engem Kontakt mit unseren Kunden hauptsächlich an der Umsetzung von großen Webportalen, Webappikationen, mobilen Applikationen, den dazugehörigen Servern und noch Vielem mehr. Zu Beginn habe ich mich deshalb schon gefragt, wie ich mich da als Nicht-Informatikerin einbringen sollte. Schnell stellte sich aber heraus, dass es neben dem Programmieren viel zu tun gibt. Mit der Zeit hatte ich immer mehr das Gefühl, dass meine Potenziale erkannt wurden und so wuchs neben meinem Aufgabengebiet auch die Verantwortung. Heute ist mein Job sehr vielseitig, denn ich übernehme neben der Betreuung des Corporate Blogs außerdem Aufgaben in den Bereichen Kommunikation, Eventmanagement, Recruiting und bin einer der Ansprechpartner für Anliegen bezüglich unserer Ticket-Plattform Cortex-Tickets. Auch bei großen Projekten darf ich regelmäßig mitwirken, wie aktuell dem neuen Webauftritt des ratiopharm ulm Basketballteams oder der Umsetzung der Webportale von Schwenk Zement sowie interner Software für PERI. Hier arbeiten alle Kollegen Hand in Hand.

Apropos Kollegen: Durch die flachen Hierarchien und das Durchschnittsalter von ca. 28 Jahren herrscht eine super Arbeitsatmosphäre und die Kollegen wurden zu Freunden. Egal ob im Büro, beim gemeinsamen Mittagessen, der Weihnachtsfeier oder einfach einem Feierabendbier – es wird immer gelacht. Professionell gesehen sind die Kommunikationswege kurz, es wird motiviert an innovativen Ideen gearbeitet und einiges im Team entschieden. Feedback gibt es meistens direkt auf eine respektvolle Art und Weise und auch als Werkstudent wird man nach seiner Meinung gefragt, darf mitbestimmen und wird gefördert.

Was ich neben den vielseitigen Möglichkeiten und dem tollen Team noch sehr schätze ist die Flexibilität. Mein typischer Arbeitsalltag beginnt mit einem gut gelaunten „Hallo, ich bin’s!“ um 9:00 Uhr an der Eingangstüre des Büros. Es ist zentral im Herzen Ulms gelegen, sehr gut zu erreichen und von Restaurants und Shops geradezu umzingelt – man hat also die Qual der Wahl beim Mittagessen. Das Studium und meine Pläne, ein Semester im Ausland zu verbringen, ließen einen regelmäßigen und immer gleichen Arbeitsablauf aber oftmals nicht zu. Doch Arbeitspensum, Arbeitszeiten und Arbeitsplatz sind in solchen Fällen bei CORTEX flexibel und machen vieles möglich. So habe ich das Glück, beispielsweise in der Prüfungszeit Überstunden abbauen und wenn nötig Arbeitszeiten verschieben zu können. Sogar als ich ein halbes Jahr für mein Auslandssemester nach Portugal gezogen bin, hatte ich die Möglichkeit, ganz normal von dort aus über VPN weiterzuarbeiten, nur eben mit wärmeren Temperaturen und wunderschönen Stränden direkt ums Eck. Das heißt ich war wie gewöhnlich über meine Ulmer Telefonnummer zu erreichen, war zur Arbeitszeit im internen Chat online und keiner der Kunden bemerkte, dass ich in dieser Zeit hunderte Kilometer vom Büro entfernt meiner Arbeit nachgegangen bin.

Dass die Arbeit bei CORTEX nie langweilig wird, dürfte mittlerweile geklärt sein. Interessant ist jedoch, dass darüber hinaus der Begriff Innovation hier wirklich gelebt wird. Unser Geschäftsführer Andreas Buchenscheit denkt bei weitem nicht nur „inside the box“, engagiert sich an Hochschulen, ist Initiator des LoRaWANs in Ulm und Mitbegründer der initiative.ulm.digital e.V. sowie der citysens GmbH. Die Digitalisierung kennt bisher noch keine Grenzen. Sein Engagement diesbezüglich weckt unser Interesse und bewegt dazu, auch selbst über den Tellerrand hinaus zu schauen und herauszufinden, was noch alles möglich ist.

Ich bin sehr froh, Teil der CORTEX media zu sein, denn ich habe nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch tolle Menschen gefunden, die mich immer gerne zur Arbeit gehen lassen. Umso mehr freue ich mich, demnächst wieder zurück im Büro zu sein.

Falls sich das jetzt auch für dich interessant anhört, kannst du gerne unsere Stellenausschreibungen anschauen oder dich initiativ bei uns bewerben. Wir freuen uns auf engagierte, talentierte und kreative Köpfe!

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Stadion-Feeling für die Website der Ulmer Basketballer

Pünktlich zum Saisonstart Mitte September ging die neue Website des Basketballteams ratiopharm ulm online und bringt zahlreiche neue Features mit sich.
 
Als Ulmer Unternehmen liegen uns die einheimischen Sportmannschaften besonders am Herzen. Auch in unserem Team befindet sich der ein oder andere Fan der Ulmer Basketballer, weshalb hinter diesem Projekt eine ganz spezielle Motivation steckt — und nicht zuletzt zählt die CORTEX media schon seit 2017 zu den offiziellen Sponsoren des Basketballteams. 
 
Konzeption und Gestaltung erfolgten in Kooperation mit BBU und HALMA. Die Entwicklung, Programmierung und das Hosting kommen von uns. Dabei umfasste das Projekt neben der Website der BBL auch die Seiten des Vereins BBU’01, der Nachwuchsmannschaft in der ProB, der neuen eSports Mannschaft sowie die Seite des Orange Campus. 
 
Das Ziel dieses Projektes war eine komplette Neugestaltung und Neuentwicklung mit Fokus auf mobile Geräte, modernes Design und vor allem auf die Statistiken des Teams und der Spieler. Die Speicherung und Aufbereitung aller Basketballstatistiken übernimmt ein eigens dafür entwickeltes Backend, das alle Daten der verschiedenen Ligen vollständig aggregiert und aufbereitet. Die strukturierte interne Datenspeicherung dient dazu, die Daten unabhängig vom Endgerät auszuspielen und auch beliebig kombinieren zu können. So können beispielsweise Spielstände oder Spielverläufe auf allen Endgeräten in Graphen und Diagrammen dargestellt werden. Ein wichtiger Punkt war, auch ältere Daten aus vorherigen Spielzeiten zu integrieren, um dem Besucher vollumfängliche Informationen liefern zu können. So erscheinen heute ausführliche Tabellen, Graphen, Spielpläne und Mannschaftsstatistikenvon jedem aktuellen Spiel, als auch von Spielen der vergangenen Jahre im neuen Design.
 
Ein besonderes Highlight auf der Website sind die Live-Features, die auch Fans, die nicht im Stadion sind, live mitfiebern lassen. Dieses Erlebnis wird durch einen Live-Ticker, der einem echten Stadionwürfel nachempfunden ist, möglich. Mit Play-by-Play Daten in Echtzeit, animierten Graphen sowie Stadion-Sounds bleiben die Fans auch online auf dem Laufenden. Sogar bei Live-Votings in der Arena kann online von zuhause aus gevotet werden. Auf diese Art und Weise kommt auf dem eigenen Sofa richtiges Stadion-Feeling auf. Außerdem wurden auf der Website noch Features wie eine Mediathek oder die Integration von Social Media umgesetzt, selbstverständlich alles im typischen Orange des Vereins.
 
Wir freuen uns sehr, dieses Projekt entwickelt zu haben und auch weiterhin betreuen zu dürfen und drücken den Ulmern für diese Saison die Daumen!
 
Sind Sie auch ein Fan? Dann besuchen Sie die Website von ratiopharm ulm, auf der Sie die neuen Features direkt ausprobieren können. 
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Erster Server der CORTEX media in Hongkong geht ans Netz

Unsere Kunden mit globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten profitieren schon seit längerem von unserer weltweit verteilten Serverinfrastruktur und damit schnellen Zugriffszeiten und hoher Performance, von Europa über Amerika, Australien bis nach Asien. Im heutigen globalen, digitalen Zeitalter ein riesen Vorsprung. Dabei passen wir unser Netzwerk stetig an und gehen individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Nach den Ende 2015 in Betrieb gegangenen Servern in Sydney und Tokio ging nun eine Erweiterung des Content Delivery Networks (CDN) direkt in Hongkong ans Netz.

CDN wird ein Netzwerk an geografisch verteilten Servern bezeichnet. Durch ein solches Netzwerk ist es möglich, Zugriffszeiten sowie die Ausfallquote zu minimieren, da Kopien der gewünschten Daten auf diversen Servern zwischengespeichert werden. Somit müssen Daten wie Bilder beispielsweise beim Zugriff von China auf eine Website der CORTEX media GmbH nicht erst den ganzen Weg bis nach Deutschland und wieder zurück geschickt werden, sondern können direkt von Servern „in der Nähe“ bezogen werden. Die Ladezeit einer Website verringert sich hierdurch um ein Vielfaches. Konkret bedeutet das Folgendes: Ein normaler Aufruf der Webseite https://www.hauff-technik.cn von China aus dauert aufgrund der weiten Strecke nach Deutschland und der chinesischen Firewall ca. 40 Sekunden, wohingegen durch unsere Lösung nicht einmal 2 Sekunden benötigt werden. Unternehmenskritische Daten sowie Login-Daten bleiben aus Sicherheitsgründen selbstverständlich auch weiterhin ausschließlich auf unseren Servern in Deutschland.

China verfügt neben zahlreichen strikten Richtlinien (z.B. fürs Hosting) auch über die sogenannte „Great Firewall“ und erschwert damit ausländischen Unternehmen den Eintritt in den chinesischen Markt. Die Great Firewall ist Teil der in China herrschenden Zensur und soll laut Regierung dessen Bürger im Internet schützen. Wenn also chinesische Bürger auf eine Website zugreifen wollen, die weit außerhalb Chinas gehostet wird, greift die Great Firewall ein und auch Versuche, die Firewall über VPN zu umgehen, werden gestoppt. Wenn es eine Website durch die Firewall schafft, dann nur mit enormen Verzögerungen. Einen derartigen Kompromiss wollten und konnten wir nicht eingehen und auch das Hosting direkt auf chinesischem Boden ist durch die vor Ort herrschenden Gesetze nicht ohne Weiteres möglich.

Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, einen Server in Hongkong mit direkter Anbindung nach China in Betrieb zu nehmen. Dadurch können wir nicht nur die Great Firewall umgehen, sondern müssen uns auch nicht mit der komplexen rechtlichen Thematik in China auseinandersetzen.

Über diese Neuerung darf sich vor allem die Hauff-Technik GmbH & Co. KG freuen, die mit ihrem Webauftritt nun auch in den chinesischen Markt einsteigt.

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Willkommen in der Welt des IoT

Am 12.11.2018 öffneten sich die Türen des Ulmer Stadthauses für mehr als 400 neugierige Besucher. Unter dem Motto Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) wurde durch den Abend geführt, unter anderem von Andreas Buchenscheit, Geschäftsführer der CORTEX media GmbH und Vorstand der initiative.ulm.digital e.V..

Angefangen mit der Erfindung des Barcodes 1952, gab es 2010 bereits mehr „verbundene Dinge“ als Menschen auf der Welt. Kaum zu glauben, aber wir befinden uns mitten im Zeitalter des Internet der Dinge – und das nicht erst seit gestern. Damit dies nun auch in unseren Köpfen ankommt und die Fortschritte des IoT (Internet of Things) in Ulm aufgezeigt werden können, hat die initiative.ulm.digital e.V. zusammen mit CORTEX media einige Experten aus der Region Ulm sowie ganz Deutschland zusammengerufen und zur Themenveranstaltung im Stadthaus geladen.

Nach der Eröffnung des Events und einer herzlichen Begrüßung durch Heribert Fritz, Vorsitzender der initiative.ulm.digital e.V. und Geschäftsführer der UNO GmbH, referierten die beiden Oberbürgermeister von Ulm und Neu-Ulm – Gunter Czisch und Gerold Noerenberg – darüber, wie sie die Doppelstadt noch weiter nach vorne bringen können im Sinne der Digitalisierung. Im vor kurzem erschienenen Digitalisierungskompass 2018 belegt die Stadt Ulm im Gesamtranking Platz 14 unter den insgesamt 401 bewerteten Städten und Landkreisen und ist damit eine der digital am weitesten fortgeschrittenen Städte Deutschlands. Dies dürfte neben der Digitalisierungsoffensive des Ulmer Bürgermeisters Gunter Czisch nicht zuletzt am LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) liegen, welches Buchenscheit 2016 in Ulm einführte. Dieses Netzwerk bietet das notwendige Fundament fürs IoT, denn mit ihm können beispielsweise Sensordaten über eine große Distanz im kompletten Stadtkreis geschickt werden. Erst kürzlich wurde eine weitere Antenne auf dem Ulmer Münster angebracht, welche noch am Abend der Veranstaltung in Betrieb genommen wurde. Die Abdeckung des Funknetzes in Ulm wurde durch dieses wichtige Gateway perfektioniert. Auch Neu-Ulm kann sich freuen, denn das „LoRaWAN findet den Weg über die Donau“, freut sich Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg über mehrere Antennen, die künftig auf der bayerischen Seite funken werden.

Daraufhin nahm Buchenscheit die zahlreichen Besucher mit auf eine Zeitreise durch das Internet der Dinge. Wohl nur die wenigsten wussten, dass quasi alles schon im Jahr 1952 begann. Die Besucher waren erstaunt darüber, wie sich das IoT über die Jahre entwickelt hat, was bereits heute alles unter den Begriff Internet der Dinge fällt und vor allem, was noch folgt – auch mit Hilfe des LoRaWAN.

Von der Theorie in die Praxis stellten drei Vorstände der initiative.ulm.digital e.V. Antonija Scheible, Chief Digital Officer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Björn Semjan, Geschäftsführer der systemzwo GmbH und Gerhard Gruber, Geschäftsführer der eXXcellent solutions gmbh, konkrete Anwendungen für die Region Ulm/Neu-Ulm vor. Zum Beispiel kann durch Sensoren erkannt werden, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist und somit den Suchverkehr minimieren. Auch die Füllstände von Mülleimern können erkannt werden und wenn sie voll sind, rechtzeitig die Leerung veranlassen. Die Stadtwerke Ulm werden in Zukunft außerdem den Stromverbrauch digital ablesen. Für Fußgänger sind die neuen solarbetriebenen Sitzbänke interessant, die neben einer Lade- und Heizfunktion auch über kostenloses und vor allem sicheres WLAN verfügen.

Anhand dieser Beispiele kann man den Nutzen von Künstlicher Intelligenz und IoT sehr gut erkennen. Durch das Koppeln von menschlichen Fähigkeiten mit denen von Maschinen entsteht ein klarer Mehrwert für den Menschen und seine Umwelt. Daher arbeitet auch die Forschung immer weiter an den unzähligen Anwendungsgebieten von IoT und KI, wie Prof. Dr. Frank Kargel, Professor für Verteilte Systeme der Universität Ulm und Beirat der initiative.ulm.digital e.V., im Anschluss berichtet.

Der letzte Vortrag des Abends wurde von Andrea Martin gehalten, Chief Technology Officer (CTO) für IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Mitglied der Enquete Kommission, die den Bundestag in Fragen zu Künstlicher Intelligenz berät. Sie erklärt, dass Künstliche Intelligenz „nicht das eine System, das man sich kaufen und in den Keller stellen kann“ ist, sondern sich vielmehr aus Fähigkeiten und Wahrnehmungen sowie Verstand und Schlussfolgerungen zusammensetzt. Dabei soll KI keinesfalls den Menschen ersetzen, sondern ihm dabei helfen durch das Verarbeiten von enormen Datenmengen bessere Entscheidungen zu treffen. Martin sieht Künstliche Intelligenz als wichtiges Element für den Fortschritt und ist überzeugt, dass sie schon bald als selbstverständlich angesehen wird.

Am Ende der Vortragsreihe sind sich alle Referenten einig und verabschieden die Besucherschaar mit der Botschaft: Wenn die Daten-Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden, muss sich niemand vor der Digitalisierung, dem Internet der Dinge und der Künstlichen Intelligenz fürchten. Beim anschließenden Austausch und Networking wurde unter musikalischer Begleitung und Speis und Trank noch bis in die Nacht diskutiert und sowohl Referenten, als auch Besucher konnten zahlreiche neue Eindrücke und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

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Citysens – CORTEX gründet Tochtergesellschaft mit lokalen IT-Firmen

Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gewinnt immer mehr an Bedeutung. Marktstudien gehen sogar davon aus, dass IoT-Anwendungen bis zum Jahr 2022 einen Umsatz von über 40 Milliarden Euro erreichen werden, doppelt so viel wie heute.

Wir wollen das Internet der Dinge in Ulm voranbringen und smarte Lösungen für zahlreiche Anwendungsgebiete entwickeln. Daher haben wir uns mit der SWU TeleNet GmbH sowie den zwei Ulmer IT-Firmen systemzwo GmbH und eXXcellent solutions GmbH zusammengeschlossen und am 11.09.2018 die Tochtergesellschaft citysens GmbH gegründet.

Die Basis fürs IoT ist ein Funknetz mit extrem hoher Reichweite und niedrigem Energieverbrauch. Interesse und Begeisterung für ein solches Netz entwickelten sich bei Andreas Buchenscheit, Geschäftsführer der CORTEX media GmbH, bereits 2016 bei einem Vortrag zum „The Things Network“ (TTN) von Initiator Wienke Giezeman auf der eConference in Bled, Slowenien.

Kurz darauf hat Buchenscheit das Projekt LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) in Ulm ins Leben gerufen und es gemeinsam mit dem Verschwörhaus und der initiative.ulm.digital e.V. zu einem regional flächendeckenden, lizenzfreien Netz ausgebaut, welches den Anforderungen fürs IoT vollständig gerecht wird. Der Grundstein war gelegt und ein enormes Potential geschaffen. Mit der citysens GmbH wollen wir dieses Potential nutzen und gemeinsam mit zuverlässigen Daten die Welt smarter machen.

Durch die Kooperation können wir gemeinsam mit den anderen Gesellschaftern Unterstützung in allen dafür benötigten Schritten bieten, also Institutionen oder Kommunen zum IoT befähigen und maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand entwickeln. Dies beginnt bei der Konzeption und erstreckt sich über die Umsetzung inklusive Bereitstellung von Hard- und Software bis hin zu Betrieb und Wartung.

Das erste Projekt von citysens läuft bereits und betrifft einige Haushalte in der Region. Stromsensoren sollen künftig das Ablesen des Stromzählers übernehmen und die Daten automatisch über das LoRaWAN an die Datenbank der SWU übermitteln, wo sie ebenfalls automatisch ausgewertet und weiterverarbeitet werden. Außerdem sollen Konsumenten die Möglichkeit bekommen, per Applikation jederzeit den aktuellen Stromverbrauch verfolgen zu können. Dies sorgt für eine unkomplizierte Abwicklung, die dem Anbieter und dem Verbraucher Zeit und Arbeit erspart.

Auch an weiteren Anwendungen wird bereits gearbeitet, wie beispielsweise der Füllstanderkennung von Mülltonnen, Leckagenerkennung bei Wasserrohren oder der Parkplatz- und Verkehrsoptimierung. Die ersten solarbetriebenen Sitzbänke, die kostenlos WLAN, Akku-Ladestationen und eine eingebaute Heizung bieten, werden bereits ausgeliefert. Dabei ist uns eines besonders wichtig: die Datensicherheit. Daher arbeiten wir wie gewohnt ausschließlich mit den mordernsten und höchsten Sicherheitsstandards und verarbeiten die gesammelten Daten im eigenen Rechenzentrum in Ulm.

Voller Leidenschaft und Forschungsdrang überlassen wir nichts dem Zufall und sind bereit mit der citysens GmbH zukunftsweisende Anwendungen für die Welt von Morgen zu entwickeln.

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Ulm.de in neuem Glanz

2014 nahm CORTEX media gemeinsam mit ihrem Partner MK/ULM am Design- und Ideenwettbewerb der Stadt Ulm für das neue Webdesign der Internetpräsenz www.ulm.de teil. Ziel war es, die einzigartige Identität der Stadt gestalterisch umzusetzen. Dank eines modernen, grafisch ansprechenden und innovativen Pitchs gepaart mit hohen Ansprüchen gelang es uns, den Wettbewerb für uns zu entscheiden.

Die Tatsache, dass der Wettbewerb europaweit und anonym ausgeschrieben war, gibt dem Erfolg unseres Ulmer Unternehmens eine außergewöhnliche Bedeutung. Doch leider ließ die technische Umsetzung, welche nicht von CORTEX media durchgeführt wurde, länger auf sich warten, als geplant.

Das entwickelte Design steht in der Tradition der Ulmer Hochschule für Gestaltung, verzichtet auf alles Unnötige und ist durch klare Formen und die Einhaltung der Gesetze der Gestaltung intuitiv und attraktiv gestaltet. Durch diesen Fokus aufs Wesentliche wird auch die Benutzerführung erleichtert, ein besonders wichtiger Punkt für ein städtisches Portal, bei dem der Benutzer möglichst schnell seine gewünschte Information finden soll. Emotionale, ausdrucksstarke Bilder an den richtigen Stellen unterstreichen die Vielfalt und unterschiedlichen Facetten der Stadt.

Uns war von Anfang an wichtig, den Wünschen der Stadt Ulm und deren Bürger sowie dem Anspruch unserer Innovationsregion vollständig gerecht zu werden. So wurde beispielsweise die Navigationsstruktur aufgeteilt und benutzerfreundlich umgesetzt. Für eine optimale und intuitive Nutzung leiten den Besucher nun ein klar strukturiertes Hauptmenü, eine Schnellzugriffsleiste sowie bereichspezifische Themen-Boxen am Ende von einzelnen Inhaltsseiten durch die Webpräsenz.

Der Bürger steht im Mittelpunkt einer jeden Stadt. Deshalb war die Digitalisierung der Bürgerdienste eine wichtige Anforderung für das Webportal. Neben der Verbesserung der Auffindbarkeit dieser Dienste durch das ausgeklügelte Navigationskonzept wurde zusätzlich eine Merkliste inklusive Vergleichsfunktion entwickelt. Auf dieser Liste lassen sich beispielsweise unterschiedliche Schulen schnell und einfach vergleichen. Außerdem können Nutzer heute oftmals benötigte Formulare ganz einfach online auf www.ulm.de finden, ohne sich durch zahlreiche Unterseiten klicken zu müssen.

Neu ist auch der Newsroom. Hier werden aktuelle Meldungen der Stadt sowie Postings von den Social Media Kanälen im Kachelsystem angezeigt, um den Bürger auf den aktuellsten Stand zu bringen und eine schnelle Kommunikation mit den Bürgern im Social Media Zeitalter sicherzustellen.

Das gesamte Webportal ist aus einzelnen, wiederverwendbaren Bausteinen aufgebaut. Diese Bausteine ermöglichen es städtischen Einrichtungen wie der Stadtbibliothek und eingegliederten Gemeinden durch ein einfaches Baukastensystem ihren Webauftritt auf das neue Design der Stadt anzupassen.

Wie bereits erwähnt war die technische Umsetzung der Webpräsenz nicht Teil des Wettbewerbs und lag daher auch nicht in unseren Händen. Die Erarbeitung unseres Designkonzepts ist nun schon vier Jahre her und die neue Webpräsenz sollte ein Jahr später gelauncht werden. Aus einem Jahr Entwicklungszeit wurden letztlich drei, was in der schnelllebigen Branche des Internets leider sehr viel ist. Wir bei CORTEX media bedauern dies sehr, denn wir haben einen sehr innovativen Anspruch und würden daher nach so einer langen Zeit bereits gerne an einem neuen moderneren Konzept arbeiten. 

Nach der langen Wartezeit ging die Webpräsenz am 17.07.2018 endlich online und das Warten hätte sich laut Ulmer Finanzbürgermeister Martin Bendel gelohnt: „weil es wirklich gut geworden ist.“ Wir sind sehr stolz für das neue Online-Design unserer Heimatstadt verantwortlich zu sein und gratulieren der Stadt Ulm zum neuen Webportal.

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Per Drag&Drop zum Highspeed-Glasfasernetz

Die CORTEX media GmbH ist bekannt für maßgeschneiderte, innovative Internetapplikationen, die einen großen Mehrwert für ihre Kunden bringen. Von mobilen Apps bis hin zu komplexen Unternehmensportalen – CORTEX media macht alles möglich.

In den vergangenen Monaten haben wir unter anderem eng mit der ZweiCom-Hauff GmbH zusammengearbeitet. Das Unternehmen gilt als Spezialist für Fiber-to-the-home-Komponenten und beschäftigt sich hauptsächlich mit der industriellen Vorfertigung von beispielsweise Glasfaserverteilerschränken oder Glasfaseranschlussboxen. Bei der Zusammenarbeit mit ZweiCom-Hauff bestand die Herausforderung darin, die Website neu aufzubauen und durch spezielle Anwendungen die Effizienz bestimmter Prozesse zu erhöhen. So besteht beim Kunden bislang zum Beispiel ein hoher Beratungsbedarf durch die individuell konfigurierbaren Verteilerschränke, da dieser meist nicht weiß, was alles möglich ist. Dies kostete viel Zeit und die Kunden waren oftmals überfordert. Dank der innovativen CORTEX-Applikation sieht der Kunde nun was alles möglich ist und kann ohne lange Vorgespräche direkt loslegen. Nach wie vor können jedoch Anfragen zur weiteren Beratung gestellt werden. Der reduzierte Beratungsbedarf resultiert in einer großen Effizienzsteigerung, doch wie funktioniert die Applikation, die so etwas möglich macht?

Die Idee folgt dem Baukastensystem. Ein Glasfaser-Verteilerschrank besteht aus verschiedenen Modulen. Je nach Kunde und Anwendungsgebiet variiert der Bedarf und die mögliche Bestückung. Demnach müssen die Module individuell kombiniert werden können und das so schnell und einfach wie möglich. Hierfür hat CORTEX media eine anschauliche Web-Applikation entwickelt, die auf der neuen Website von ZweiCom-Hauff zu finden ist.

Zuerst wählen die Kunden, also zum Beispiel Telekommunikationsunternehmen oder Energieversorger, ein Produkt aus und die Größe des Schranks. Daraufhin gelangen sie zum Konfigurator. Kunden können nun einfach per Drag&Drop ihre gewünschten Module in den gewählten Schrank ziehen. Die Module werden positionsgenau im Schrank platziert und können nach Belieben an eine andere Stelle verschoben oder wieder herausgenommen werden. So entsteht Modul für Modul der individuell konfigurierte Verteilerschrank. Wenn die Konfiguration abgeschlossen ist, kann auf Knopfdruck ein passgenaues Datenblatt mit allen Informationen zum Schrank und zu seiner Konfiguration erstellt werden, welches sofort als PDF zur Verfügung steht. Für ein Angebot muss letztlich nur noch eine Anfrage gestellt werden.

Durch diese Anwendung werden Kommunikations- und Bearbeitungsaufwand minimalisiert und die Effizienz und Schnelligkeit des Prozesses maximiert.

Wenn Sie die Applikation nun selbst testen wollen, gehen Sie auf die Website und klicken auf das Schrank-Symbol (zweites v. l.) in der Abbildung. Nun können Sie Produkte wählen und diese konfigurieren. Oder haben Sie eine ähnliche Idee, die umgesetzt werden soll? Dann kontaktieren Sie uns unter mail@cortex-media.de.

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