Konzept der CORTEX gewinnt Innovationspreis

Bei der Veranstaltung „ulm.macht.zukunft“ am 1. Oktober wurde der Gewinner des Innovationswettbewerbs der Stadt Ulm bekannt gegeben: Das Konzept „LoRaPark – Ein Experimentierfeld und öffentlicher Showroom für das Internet der Dinge“! Entgegengenommen hat den Preis unsere Tochtergesellschaft citysens GmbH.

Das Engagement der CORTEX media und des Geschäftsführers Andreas Buchenscheit bezüglich Ulms digitaler Zukunft ist nach der Einführung des flächendeckenden LoRaWAN (Long Range Wide Area Network), der Gründung der initiative.ulm.digital e.V. und unserer Tochtergesellschaft citysens GmbH sowie zahlreicher weiterer Projekte fester Bestandteil der Digitalisierungsbewegung der Stadt Ulm. Daher stand es für Buchenscheit von Anfang an fest, auch beim Mitte 2019 ausgeschriebenen Innovationswettbewerb der Zukunftsstadt Ulm, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, teilzunehmen.

LoRaWAN ist ein Funknetz, das Buchenscheit 2016 in Ulm initiierte. Seither wird es kostenlos und offen für alle – unter Finanzierung und Leitung der initiative.ulm.digital und CORTEX media – zur Verfügung gestellt. Es überträgt nur kleine Datenmengen, dafür mit einem niedrigen Energieaufwand und über weite Distanzen mit einer hohen Durchdringungskraft. Also optimal für Sensordaten unter Batterie- oder Solarbetrieb. Durch die Forschungsarbeit baute Ulm früh seine Vorreiterrolle aus und zählte zu den ersten Städten weltweit, die über ein flächendeckendes LoRaWAN verfügen, das offen und frei für alle zur Verfügung steht.

Das nun veröffentlichte und prämierte Paper der CORTEX media unter Kooperation mit der Universität Ulm, Technischen Hochschule Ulm, initiative.ulm.digital und der citysens greift dieses LoRaWAN-Funknetz mit all seinen Möglichkeiten auf und möchte das Internet der Dinge (IoT) sowie die dahinterliegende Sensorik und Technik durch den LoRa Park für alle erlebbar machen. Dies geschieht durch einen Open-Air-Showroom, welcher am Weinhof im Herzen Ulms installiert werden wird. Der LoRa Park soll außerdem ein Ort werden, wo Experimente mit neuen Technologien durchgeführt und auf Marktreife getestet werden. Dabei sind sowohl private Projekte als auch Projekte von Unternehmen, Hochschulen und anderen Institutionen herzlich willkommen. Dies fördert neben dem grundsätzlichen Austausch auch die Innovationsfähigkeit der Region und sorgt für Aufklärung in der Bevölkerung. In Zukunft werden im LoRa Park die sensorbasierten Daten aus dem LoRaWAN visualisiert, Lösungen werden ausgestellt und deren Funktionsweise erklärt.

Die Umsetzung dieses Konzepts wird im kommenden Jahr die citysens koordinieren und in Kooperation durchführen u.a. mit CORTEX media, SWU Telenet, eXXcellent solutions, systemzwo, TTN-Community, Verschwörhaus, Universität Ulm und Technische Hochschule Ulm.

Wir sind sehr glücklich über die Auszeichnung der hochkarätigen Jury und Verleihung des Preises durch unseren Oberbürgermeister Gunter Czisch und bedanken uns recht herzlich.

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Willkommen -weishaupt-!

Wir freuen uns sehr, die Max Weishaupt GmbH aus Schwendi als neuen Kunden bei uns begrüßen zu dürfen. Nach Schwenk, PERI, Bilfinger, Hauff-Technik und vielen mehr blicken wir nun auch mit dem weltweit agierenden Experten im Bereich der Energietechnik einer langjährigen und guten Zusammenarbeit entgegen. Die neue Website von Weishaupt läuft bereits auf unseren hochverfügbaren Servern in Deutschland, wird von 7 Rechenzentrumsstandorten überwacht und inkludiert Sicherheitsmechanismen, um etwaige Angriffe oder Unregelmäßigkeiten festzustellen.

Besonders regionale Unternehmen liegen uns am Herzen, weshalb wir nun auch Weishaupt gerne im digitalen Bereich von Software, Internet-Applikationen bis modernster Servertechnologie unterstützen.

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CORTEX Technologie im WDR und ZDF

Gleich zwei große Fernsehsender haben kürzlich über ein System berichtet, welches wir gemeinsam mit der ball-b GmbH entwickelt haben.

Unser Monitoring-System ist die perfekte Ergänzung zu der sogenannten ToxProtect von ball-b, einer wasserdichten Köderbox zur Rattenbekämpfung, die in Kanalisationen in ganz Deutschland eingesetzt wird. Die Box hat einen Aufsatz, welcher durch Sensoren Daten sammelt, beispielsweise wie viele Ratten die Box besucht haben. Von Mitarbeitern der Stadt werden diese Daten durch einen von uns programmierten Reader ausgelesen und an einen unserer Server geschickt, ohne dass jemand in den Schacht klettern muss. Auf der Weboberfläche auf Basis unseres CORTEX Frameworks können diese und noch viele weitere Daten eingesehen und zentral überwacht werden, alles auf einen Blick. Somit kann die Rattenbekämpfung durch die CORTEX media optimal gesteuert werden während die Umwelt geschont wird.

Der Rattenfänger von Hameln war also gestern, wohingegen heute hochmodern und sicher gegen die Überpopulation in unseren Kanalisationen vorgegangen wird.

TV-Beitrag der Lokalzeit im WDR vom 07.05.2019

Statistisch gesehen kommen wir in Deutschland auf ungefähr vier Ratten pro Einwohner, also insgesamt 350 Millionen. Da die Tiere Überträger von zahlreichen Krankheiten sind, muss deren Population eingedämmt werden. Die bisherigen Bekämpfungsmaßnahmen hatten zur Folge, dass unser Wasser durch Rattengifte verunreinigt wurde, die selbst im Klärwerk nicht abgebaut werden können. Neben der Umweltverschmutzung können andere Tiere, die Ratten jagen, vergiftet werden, beispielsweise Katzen oder Hunde. Höchste Zeit also, dass sich der Gesetzgeber in den letzten Jahren dazu entschied, das Regelwerk zu überarbeiten. Sowohl im nationalen Recht (WHG, ChemG, GefStoffV) als auch auf europäischer Ebene (Biozid-Verordnung Nr. 528/2012) wurden die Gesetze verschärft. So verbietet beispielsweise das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) mittlerweile jede Verschmutzung und fordert fortschrittliche Technik, um schadhafte Emissionen in die Umwelt zu vermeiden.

Dem Geschäftsführer der ball-b GmbH & Co. KG, Jürgen Buchstaller, waren die Nachteile der bisherigen Methode schon lange bewusst, weshalb das Unternehmen bereits weit vor der neuen Gesetzgebung begann, eine sogenannte ToxProtect-Box mit patentiertem Hochwasserschutz zu entwickeln. Ihre Funktionsweise ist so einfach wie genial und wird in folgendem Video erläutert:

Lockköder sowie Giftköder können durch diese Lösung nicht mehr ins Wasser gelangen, erfüllen ihren Zweck aber nach wie vor. Mit diesem innovativen Produkt ist ball-b unumstrittener Marktführer und fördert den Umweltgedanken bei den Anwendern.

Doch wie überwacht man, wie viele Ratten die Box besucht haben? Woher weiß man, wann der Köder getauscht werden muss? Auch an diese Fragen wurde gedacht, weshalb sich auf jeder ToxProtect eine sogenannte eBox befindet. In dieser Box befindet sich eine Batterie, eine Platine mit DECT-Funkmodul sowie ein Bewegungssensor. Ständig sammelt die Platine anfallende Daten, wie die Anzahl der Rattenbesuche oder den Batteriestand. Und hier kommt die CORTEX media GmbH zum Einsatz. Durch ein Auslesegerät, den Reader, können diese Daten in eine eigens dafür entwickelte App übertragen werden, welche die Daten wiederum an den Server schickt. Hierzu muss niemand mehr in einen Kanal steigen, denn der eingebaute Funkstandard DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) kann Daten sogar bis tief in den Schacht durch Beton senden und empfangen.

Das tatsächliche Datenmanagement mit Auswertung beginnt nach der Datensammlung. Hierfür haben wir eine Webapplication auf Basis unseres CORTEX Frameworks entwickelt. Die Plattform bietet ein Monitoring von A bis Z, also von der vollumfänglichen Dokumentation, über die Visualisierung bis hin zur Auswertung der gesammelten Daten, um jederzeit alle Variablen im Blick zu haben. So weiß man beispielsweise immer, wie viel Rattengift im Umlauf ist, wie viele Ratten sich an welchem Standort befinden und an welchen Stellen die Bekämpfung bereits erfolgreich war. Hierdurch wird bei der gezielten Rattenbekämpfung nicht nur die Umwelt geschont, sondern auf Dauer auch der Geldbeutel der Städte und Kommunen, wie man am Beispiel der Gemeinde Lörrach sieht. Früher wurden rund 900 kg Rattengift pro Jahr eingesetzt, ohne ein vergleichbares Monitoringsystem und mit Verunreinigungen des Wassers. Durch die mittlerweile circa 60 eingebauten ToxProtect-Boxen konnte die eingesetzte Giftmenge auf unter 10% des ursprünglichen Wertes reduziert werden. Derzeit liegt die Ersparnis bei allen Anwendern des ball-b-Konzepts bei mindestens 25 Tonnen Ködergifte pro Jahr.

TV-Bericht der Drehscheibe im ZDF vom 14.05.2019

Weitere Funktionen der Webapplication sind beispielsweise tägliche Zusammenfassungen per E-Mail, wodurch der Kunde bzw. die Kommune auf einen Blick sieht, was sich wo getan hat, sowie ein Shop, in dem weitere Boxen inklusive Ausstattungen bestellt werden können. In Zukunft sollen die Boxen außerdem automatisch per NB-IoT oder LoRaWAN ausgelesen werden können, ohne dass dies ein Mitarbeiter vor Ort manuell tun muss.

Das sagt Buchstaller zur Partnerschaft mit der CORTEX media: „Wichtigste Voraussetzung für uns war Vertrauen bei allen Projektpartnern, so auch bei CORTEX media. Dieses Vertrauen wurde durch Ehrlichkeit und Fachkompetenz belohnt. Die ersten beauftragten Leistungen wurden uns zum Test im Juni 2018 übergeben und wir konnten bereits 2 Monate später mit einem sehr stabilen System arbeiten. Mit CORTEX media haben wir einen Partner gefunden, der sich bereits vor Projektstart tief in die Materie einarbeitet und darauf basierend seine Angebote ausarbeitet. Angebote, Zusagen und Leistung wurden immer eingehalten, mit kurzen Worten, Projekte werden fundiert entwickelt und durchgeführt.“

Seit August 2018 sind die ToxProtect-Boxen mit unserem Monitoringsystem im Einsatz und wir sind sehr froh, mit einem so innovativen Unternehmen arbeiten zu dürfen. Wir blicken auf eine hervorragende, langjährige Zusammenarbeit.

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Drei Vorträge innerhalb einer Woche

In gleich drei Vorträgen innerhalb einer Woche berichtete Andreas Buchenscheit, Geschäftsführer der CORTEX media GmbH, über aktuelle Themen der Informatik.

Als Keynote-Sprecher beim Tag der Digitalisierung der Sparkasse klärte Buchenscheit die knapp 1.000 Zuhörer über den Begriff Künstliche Intelligenz (KI) auf und brachte praktische Beispiele, wie weit die Informatik in diesem Bereich bereits ist. Er wies darauf hin, dass Intelligenz ein großes Wort sei und man es deshalb nicht fahrlässig verwenden sollte. „Auch wenn die Systeme nun lernen und Entscheidungen nicht mehr rein basierend auf simplen terminierenden Algorithmen treffen, hat das nichts mit der Intelligenz des Menschen zu tun, welche Empathie, Gefühle, komplexes Denken und Emotionen voraussetzt.“ Er zeigte z.B. einen Roboter, der versucht eine Tür zu öffnen und dabei gestört wird. „Dieser Roboter wird deshalb nicht sauer und geht dem Störenfried auch nicht an den Kragen, um sein Ziel zu erreichen.“ Die KI wird, so ist sich Buchenscheit sicher, sämtliche Bereiche völlig umkrempeln. Die CORTEX media benutzt bereits jetzt KI-Techniken im Bereich der automatisierten Übersetzung, Text- und Schrifterkennung und auch bei der Überwachung ihrer kompletten Serverinfrastruktur mit den dazugehörigen Diensten. Viele weitere Beispiele, vor allem aus dem Bereich der Medizin und des autonomen Fliegens, brachten die Zuhörer zum Staunen. Man darf also gespannt sein, was noch folgen wird.

Ebenso interessierte Gesichter waren bei den rund 300 Schülerinnen und Schülern Ulmer Gymnasien, welche an der Universität Ulm bei der Veranstaltung „Meet IT“ zu Gast waren, zu sehen. Hier war Buchenscheit geladen, um Einblicke in die Informatik zu geben und diese auch für Mädchen schmackhaft zu machen. Zunächst nahm er den jungen Besuchern jedoch die Angst vor der Digitalisierung. Wie bereits bekannt, müssen wir sensibel mit unseren Daten umgehen, doch gleichzeitig vervielfachen sich die Möglichkeiten durch IT, wie beispielsweise beim kontaktlosen Bezahlen. „Man agiert einfach viel freier“, so Buchenscheit. Der Traumjob SupermarktkassiererIn falle hierdurch zwar weg, der Bedarf an Entwicklern nehme jedoch zu. Der Satz ‚Nichts ist unmöglich‘ bekommt durch Informatik eine ganz neue Bedeutung.

Bei einem weiteren Vortrag zum Thema IT-Sicherheit stellte Buchenscheit an der Hochschule Ulm aktuelle Herausforderungen im Bereich IT-Security vor und sensibilisierte seine Zuschauer mit Live-Hacks für das Thema. Einige mussten bei den Demonstrationen schmunzeln, da Ihnen aus der Presse bekannt war, dass Buchenscheit Ende 2017 Oberbürgermeister Gunter Czisch anrief – allerdings vom Handy des damaligen Sparkassenchefs Manfred Oster. Diese und ähnliche Sicherheitslücken demonstrieren, wie verheerend die Auswirkungen gerade bei Unternehmen sein könnten und regen zum Nachdenken an.

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Als Werkstudentin in Lissabon

Hallo zusammen! Normalerweise berichte ich hier über die aktuellen Projekte und Ereignisse der CORTEX media. Heute habe ich jedoch das Vergnügen, euch mit in meine CORTEX Welt zu nehmen und ein wenig hinter die Kulissen blicken zu lassen.

Angefangen hat meine Laufbahn hier vor über zwei Jahren. Derzeit befand ich mich im dritten Semester des Bachelor-Studiengangs Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation an der Hochschule Neu-Ulm. Als Studentin war klar, ich brauche einen Job mit flexiblen Arbeitszeiten, der mich voranbringt und im besten Fall auch noch Spaß macht. Heute kann ich sagen, den habe ich bei der CORTEX media definitiv gefunden.

Alle meine Kollegen arbeiten in engem Kontakt mit unseren Kunden hauptsächlich an der Umsetzung von großen Webportalen, Webappikationen, mobilen Applikationen, den dazugehörigen Servern und noch Vielem mehr. Zu Beginn habe ich mich deshalb schon gefragt, wie ich mich da als Nicht-Informatikerin einbringen sollte. Schnell stellte sich aber heraus, dass es neben dem Programmieren viel zu tun gibt. Mit der Zeit hatte ich immer mehr das Gefühl, dass meine Potenziale erkannt wurden und so wuchs neben meinem Aufgabengebiet auch die Verantwortung. Heute ist mein Job sehr vielseitig, denn ich übernehme neben der Betreuung des Corporate Blogs außerdem Aufgaben in den Bereichen Kommunikation, Eventmanagement, Recruiting und bin einer der Ansprechpartner für Anliegen bezüglich unserer Ticket-Plattform Cortex-Tickets. Auch bei großen Projekten darf ich regelmäßig mitwirken, wie aktuell dem neuen Webauftritt des ratiopharm ulm Basketballteams oder der Umsetzung der Webportale von Schwenk Zement sowie interner Software für PERI. Hier arbeiten alle Kollegen Hand in Hand.

Apropos Kollegen: Durch die flachen Hierarchien und das Durchschnittsalter von ca. 28 Jahren herrscht eine super Arbeitsatmosphäre und die Kollegen wurden zu Freunden. Egal ob im Büro, beim gemeinsamen Mittagessen, der Weihnachtsfeier oder einfach einem Feierabendbier – es wird immer gelacht. Professionell gesehen sind die Kommunikationswege kurz, es wird motiviert an innovativen Ideen gearbeitet und einiges im Team entschieden. Feedback gibt es meistens direkt auf eine respektvolle Art und Weise und auch als Werkstudent wird man nach seiner Meinung gefragt, darf mitbestimmen und wird gefördert.

Was ich neben den vielseitigen Möglichkeiten und dem tollen Team noch sehr schätze ist die Flexibilität. Mein typischer Arbeitsalltag beginnt mit einem gut gelaunten „Hallo, ich bin’s!“ um 9:00 Uhr an der Eingangstüre des Büros. Es ist zentral im Herzen Ulms gelegen, sehr gut zu erreichen und von Restaurants und Shops geradezu umzingelt – man hat also die Qual der Wahl beim Mittagessen. Das Studium und meine Pläne, ein Semester im Ausland zu verbringen, ließen einen regelmäßigen und immer gleichen Arbeitsablauf aber oftmals nicht zu. Doch Arbeitspensum, Arbeitszeiten und Arbeitsplatz sind in solchen Fällen bei CORTEX flexibel und machen vieles möglich. So habe ich das Glück, beispielsweise in der Prüfungszeit Überstunden abbauen und wenn nötig Arbeitszeiten verschieben zu können. Sogar als ich ein halbes Jahr für mein Auslandssemester nach Portugal gezogen bin, hatte ich die Möglichkeit, ganz normal von dort aus über VPN weiterzuarbeiten, nur eben mit wärmeren Temperaturen und wunderschönen Stränden direkt ums Eck. Das heißt ich war wie gewöhnlich über meine Ulmer Telefonnummer zu erreichen, war zur Arbeitszeit im internen Chat online und keiner der Kunden bemerkte, dass ich in dieser Zeit hunderte Kilometer vom Büro entfernt meiner Arbeit nachgegangen bin.

Dass die Arbeit bei CORTEX nie langweilig wird, dürfte mittlerweile geklärt sein. Interessant ist jedoch, dass darüber hinaus der Begriff Innovation hier wirklich gelebt wird. Unser Geschäftsführer Andreas Buchenscheit denkt bei weitem nicht nur „inside the box“, engagiert sich an Hochschulen, ist Initiator des LoRaWANs in Ulm und Mitbegründer der initiative.ulm.digital e.V. sowie der citysens GmbH. Die Digitalisierung kennt bisher noch keine Grenzen. Sein Engagement diesbezüglich weckt unser Interesse und bewegt dazu, auch selbst über den Tellerrand hinaus zu schauen und herauszufinden, was noch alles möglich ist.

Ich bin sehr froh, Teil der CORTEX media zu sein, denn ich habe nicht nur sehr viel gelernt, sondern auch tolle Menschen gefunden, die mich immer gerne zur Arbeit gehen lassen. Umso mehr freue ich mich, demnächst wieder zurück im Büro zu sein.

Falls sich das jetzt auch für dich interessant anhört, kannst du gerne unsere Stellenausschreibungen anschauen oder dich initiativ bei uns bewerben. Wir freuen uns auf engagierte, talentierte und kreative Köpfe!

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Stadion-Feeling für die Website der Ulmer Basketballer

Pünktlich zum Saisonstart Mitte September ging die neue Website des Basketballteams ratiopharm ulm online und bringt zahlreiche neue Features mit sich.
 
Als Ulmer Unternehmen liegen uns die einheimischen Sportmannschaften besonders am Herzen. Auch in unserem Team befindet sich der ein oder andere Fan der Ulmer Basketballer, weshalb hinter diesem Projekt eine ganz spezielle Motivation steckt — und nicht zuletzt zählt die CORTEX media schon seit 2017 zu den offiziellen Sponsoren des Basketballteams. 
 
Konzeption und Gestaltung erfolgten in Kooperation mit BBU und HALMA. Die Entwicklung, Programmierung und das Hosting kommen von uns. Dabei umfasste das Projekt neben der Website der BBL auch die Seiten des Vereins BBU’01, der Nachwuchsmannschaft in der ProB, der neuen eSports Mannschaft sowie die Seite des Orange Campus. 
 
Das Ziel dieses Projektes war eine komplette Neugestaltung und Neuentwicklung mit Fokus auf mobile Geräte, modernes Design und vor allem auf die Statistiken des Teams und der Spieler. Die Speicherung und Aufbereitung aller Basketballstatistiken übernimmt ein eigens dafür entwickeltes Backend, das alle Daten der verschiedenen Ligen vollständig aggregiert und aufbereitet. Die strukturierte interne Datenspeicherung dient dazu, die Daten unabhängig vom Endgerät auszuspielen und auch beliebig kombinieren zu können. So können beispielsweise Spielstände oder Spielverläufe auf allen Endgeräten in Graphen und Diagrammen dargestellt werden. Ein wichtiger Punkt war, auch ältere Daten aus vorherigen Spielzeiten zu integrieren, um dem Besucher vollumfängliche Informationen liefern zu können. So erscheinen heute ausführliche Tabellen, Graphen, Spielpläne und Mannschaftsstatistikenvon jedem aktuellen Spiel, als auch von Spielen der vergangenen Jahre im neuen Design.
 
Ein besonderes Highlight auf der Website sind die Live-Features, die auch Fans, die nicht im Stadion sind, live mitfiebern lassen. Dieses Erlebnis wird durch einen Live-Ticker, der einem echten Stadionwürfel nachempfunden ist, möglich. Mit Play-by-Play Daten in Echtzeit, animierten Graphen sowie Stadion-Sounds bleiben die Fans auch online auf dem Laufenden. Sogar bei Live-Votings in der Arena kann online von zuhause aus gevotet werden. Auf diese Art und Weise kommt auf dem eigenen Sofa richtiges Stadion-Feeling auf. Außerdem wurden auf der Website noch Features wie eine Mediathek oder die Integration von Social Media umgesetzt, selbstverständlich alles im typischen Orange des Vereins.
 
Wir freuen uns sehr, dieses Projekt entwickelt zu haben und auch weiterhin betreuen zu dürfen und drücken den Ulmern für diese Saison die Daumen!
 
Sind Sie auch ein Fan? Dann besuchen Sie die Website von ratiopharm ulm, auf der Sie die neuen Features direkt ausprobieren können. 
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Erster Server der CORTEX media in Hongkong geht ans Netz

Unsere Kunden mit globalen Vertriebs- und Marketingaktivitäten profitieren schon seit längerem von unserer weltweit verteilten Serverinfrastruktur und damit schnellen Zugriffszeiten und hoher Performance, von Europa über Amerika, Australien bis nach Asien. Im heutigen globalen, digitalen Zeitalter ein riesen Vorsprung. Dabei passen wir unser Netzwerk stetig an und gehen individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden ein. Nach den Ende 2015 in Betrieb gegangenen Servern in Sydney und Tokio ging nun eine Erweiterung des Content Delivery Networks (CDN) direkt in Hongkong ans Netz.

CDN wird ein Netzwerk an geografisch verteilten Servern bezeichnet. Durch ein solches Netzwerk ist es möglich, Zugriffszeiten sowie die Ausfallquote zu minimieren, da Kopien der gewünschten Daten auf diversen Servern zwischengespeichert werden. Somit müssen Daten wie Bilder beispielsweise beim Zugriff von China auf eine Website der CORTEX media GmbH nicht erst den ganzen Weg bis nach Deutschland und wieder zurück geschickt werden, sondern können direkt von Servern „in der Nähe“ bezogen werden. Die Ladezeit einer Website verringert sich hierdurch um ein Vielfaches. Konkret bedeutet das Folgendes: Ein normaler Aufruf der Webseite https://www.hauff-technik.cn von China aus dauert aufgrund der weiten Strecke nach Deutschland und der chinesischen Firewall ca. 40 Sekunden, wohingegen durch unsere Lösung nicht einmal 2 Sekunden benötigt werden. Unternehmenskritische Daten sowie Login-Daten bleiben aus Sicherheitsgründen selbstverständlich auch weiterhin ausschließlich auf unseren Servern in Deutschland.

China verfügt neben zahlreichen strikten Richtlinien (z.B. fürs Hosting) auch über die sogenannte „Great Firewall“ und erschwert damit ausländischen Unternehmen den Eintritt in den chinesischen Markt. Die Great Firewall ist Teil der in China herrschenden Zensur und soll laut Regierung dessen Bürger im Internet schützen. Wenn also chinesische Bürger auf eine Website zugreifen wollen, die weit außerhalb Chinas gehostet wird, greift die Great Firewall ein und auch Versuche, die Firewall über VPN zu umgehen, werden gestoppt. Wenn es eine Website durch die Firewall schafft, dann nur mit enormen Verzögerungen. Einen derartigen Kompromiss wollten und konnten wir nicht eingehen und auch das Hosting direkt auf chinesischem Boden ist durch die vor Ort herrschenden Gesetze nicht ohne Weiteres möglich.

Letztendlich haben wir uns dazu entschlossen, einen Server in Hongkong mit direkter Anbindung nach China in Betrieb zu nehmen. Dadurch können wir nicht nur die Great Firewall umgehen, sondern müssen uns auch nicht mit der komplexen rechtlichen Thematik in China auseinandersetzen.

Über diese Neuerung darf sich vor allem die Hauff-Technik GmbH & Co. KG freuen, die mit ihrem Webauftritt nun auch in den chinesischen Markt einsteigt.

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Willkommen in der Welt des IoT

Am 12.11.2018 öffneten sich die Türen des Ulmer Stadthauses für mehr als 400 neugierige Besucher. Unter dem Motto Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und Künstliche Intelligenz (KI) wurde durch den Abend geführt, unter anderem von Andreas Buchenscheit, Geschäftsführer der CORTEX media GmbH und Vorstand der initiative.ulm.digital e.V..

Angefangen mit der Erfindung des Barcodes 1952, gab es 2010 bereits mehr „verbundene Dinge“ als Menschen auf der Welt. Kaum zu glauben, aber wir befinden uns mitten im Zeitalter des Internet der Dinge – und das nicht erst seit gestern. Damit dies nun auch in unseren Köpfen ankommt und die Fortschritte des IoT (Internet of Things) in Ulm aufgezeigt werden können, hat die initiative.ulm.digital e.V. zusammen mit CORTEX media einige Experten aus der Region Ulm sowie ganz Deutschland zusammengerufen und zur Themenveranstaltung im Stadthaus geladen.

Nach der Eröffnung des Events und einer herzlichen Begrüßung durch Heribert Fritz, Vorsitzender der initiative.ulm.digital e.V. und Geschäftsführer der UNO GmbH, referierten die beiden Oberbürgermeister von Ulm und Neu-Ulm – Gunter Czisch und Gerold Noerenberg – darüber, wie sie die Doppelstadt noch weiter nach vorne bringen können im Sinne der Digitalisierung. Im vor kurzem erschienenen Digitalisierungskompass 2018 belegt die Stadt Ulm im Gesamtranking Platz 14 unter den insgesamt 401 bewerteten Städten und Landkreisen und ist damit eine der digital am weitesten fortgeschrittenen Städte Deutschlands. Dies dürfte neben der Digitalisierungsoffensive des Ulmer Bürgermeisters Gunter Czisch nicht zuletzt am LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) liegen, welches Buchenscheit 2016 in Ulm einführte. Dieses Netzwerk bietet das notwendige Fundament fürs IoT, denn mit ihm können beispielsweise Sensordaten über eine große Distanz im kompletten Stadtkreis geschickt werden. Erst kürzlich wurde eine weitere Antenne auf dem Ulmer Münster angebracht, welche noch am Abend der Veranstaltung in Betrieb genommen wurde. Die Abdeckung des Funknetzes in Ulm wurde durch dieses wichtige Gateway perfektioniert. Auch Neu-Ulm kann sich freuen, denn das „LoRaWAN findet den Weg über die Donau“, freut sich Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg über mehrere Antennen, die künftig auf der bayerischen Seite funken werden.

Daraufhin nahm Buchenscheit die zahlreichen Besucher mit auf eine Zeitreise durch das Internet der Dinge. Wohl nur die wenigsten wussten, dass quasi alles schon im Jahr 1952 begann. Die Besucher waren erstaunt darüber, wie sich das IoT über die Jahre entwickelt hat, was bereits heute alles unter den Begriff Internet der Dinge fällt und vor allem, was noch folgt – auch mit Hilfe des LoRaWAN.

Von der Theorie in die Praxis stellten drei Vorstände der initiative.ulm.digital e.V. Antonija Scheible, Chief Digital Officer der SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH, Björn Semjan, Geschäftsführer der systemzwo GmbH und Gerhard Gruber, Geschäftsführer der eXXcellent solutions gmbh, konkrete Anwendungen für die Region Ulm/Neu-Ulm vor. Zum Beispiel kann durch Sensoren erkannt werden, ob ein Parkplatz frei oder besetzt ist und somit den Suchverkehr minimieren. Auch die Füllstände von Mülleimern können erkannt werden und wenn sie voll sind, rechtzeitig die Leerung veranlassen. Die Stadtwerke Ulm werden in Zukunft außerdem den Stromverbrauch digital ablesen. Für Fußgänger sind die neuen solarbetriebenen Sitzbänke interessant, die neben einer Lade- und Heizfunktion auch über kostenloses und vor allem sicheres WLAN verfügen.

Anhand dieser Beispiele kann man den Nutzen von Künstlicher Intelligenz und IoT sehr gut erkennen. Durch das Koppeln von menschlichen Fähigkeiten mit denen von Maschinen entsteht ein klarer Mehrwert für den Menschen und seine Umwelt. Daher arbeitet auch die Forschung immer weiter an den unzähligen Anwendungsgebieten von IoT und KI, wie Prof. Dr. Frank Kargel, Professor für Verteilte Systeme der Universität Ulm und Beirat der initiative.ulm.digital e.V., im Anschluss berichtet.

Der letzte Vortrag des Abends wurde von Andrea Martin gehalten, Chief Technology Officer (CTO) für IBM in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Mitglied der Enquete Kommission, die den Bundestag in Fragen zu Künstlicher Intelligenz berät. Sie erklärt, dass Künstliche Intelligenz „nicht das eine System, das man sich kaufen und in den Keller stellen kann“ ist, sondern sich vielmehr aus Fähigkeiten und Wahrnehmungen sowie Verstand und Schlussfolgerungen zusammensetzt. Dabei soll KI keinesfalls den Menschen ersetzen, sondern ihm dabei helfen durch das Verarbeiten von enormen Datenmengen bessere Entscheidungen zu treffen. Martin sieht Künstliche Intelligenz als wichtiges Element für den Fortschritt und ist überzeugt, dass sie schon bald als selbstverständlich angesehen wird.

Am Ende der Vortragsreihe sind sich alle Referenten einig und verabschieden die Besucherschaar mit der Botschaft: Wenn die Daten-Sicherheitsbestimmungen eingehalten werden, muss sich niemand vor der Digitalisierung, dem Internet der Dinge und der Künstlichen Intelligenz fürchten. Beim anschließenden Austausch und Networking wurde unter musikalischer Begleitung und Speis und Trank noch bis in die Nacht diskutiert und sowohl Referenten, als auch Besucher konnten zahlreiche neue Eindrücke und Erkenntnisse mit nach Hause nehmen.

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